Eine unbekannte Welt

von Aurel P., 10 Jahre  (2000)

 

 

Astronaut zu werden ist der Traum vieler Kinder auf der Welt. Eines davon ist Fisti. Er ist erst 5 Jahre alt und 1,05 m groß. Seine Eltern sagen ihm, dass er mehr Gemüse und Früchte essen soll, sonst wird er nie ein Astronaut. Aber der kleine Fisti mag solches Essen mit vielen Vitaminen nicht. Sein Vater und seine Mutter gehen jeden Tag arbeiten. Er bleibt dann immer alleine und das gefällt ihm überhaupt nicht. Denn er hat große Angst, dass irgendwelche Wesen ihn entführen. Das hat er nämlich schon in vielen Filmen gesehen. Die Mutter aber sagt, dass es so was nicht gibt, dass ist nur in Filmen so und die Filme sind nicht real.

Als Fistis Eltern eines Tages zur Arbeit gingen, spielte Fisti draußen. Seine Freunde hatten leider keine Zeit und deshalb musste er sich alleine beschäftigen. Er ist mit dem Fahrrad herumgefahren und nach einiger Zeit wusste er nicht mehr, wo er überhaupt hin fährt. So wie es dann wohl aussah, hatte er sich verfahren. Nach ein paar Stunden wurde es dunkel und er hatte Angst. Als seine Eltern wiederkamen, sahen sie Fisti nicht. Er war weg. Sie wunderten sich, dass Fisti nicht zuhause war, denn eigentlich spielt er nie so lange draußen. Die Eltern haben ihn draußen gesucht, aber sie haben ihn nicht gefunden. Sie alarmierten die Polizei und zusammen suchten sie dann nach Fisti. Zum Glück haben sie ihn dann doch noch gefunden. Die Eltern waren sehr froh ihn wieder zu sehen. Denn sie haben schon gedacht, dass ihm etwas Schlimmes passiert ist und sie ihn nie wieder sehen. Die Eltern wollten danach nicht mehr, dass er sich wieder verläuft und deshalb haben sie ihm verboten raus zu gehen, wenn sie nicht da sind.

Am nächsten Tag, als sie wieder zur Arbeit gingen, blieb Fisti drinnen. Er hat sich ziemlich gelangweilt, denn alleine wusste er nicht was er tun soll. Seine Freunde waren alle draußen und keiner wollte bei dem schönen Wetter zu ihm kommen. Nach einer Zeit wurde Fisti hungrig. Deshalb beschloss er in der Küche was zum Knabbern zu holen. Kaum hat er die Küchentür aufgemacht, sah er auf dem Tisch etwas Leuchtendes. Als er näher ging, sah er, dass es ein Laserstrahl war. Er war sehr beeindruckt. Fisti dachte: “Was hat ein Laserstrahl in unsere Küche zu tun und woher kommt er eigentlich?“
Denn er kann ja nicht einfach nur so da sein, als ob er von der Decke fällt. Für ihn sah er eigentlich ganz friedlich und normal aus und darum berührte er ihn. Nichts. Es ist nichts passiert. Doch dann wurde er auf einmal vom Strahl angezogen. Er versuchte abzuhauen, doch es wurde immer stärker. Er merkte dann, dass es kein Sinn hat und deshalb sparte er sich die Kraft.

Er landete auf einem Bauernhof und dort war noch ein Laserstrahl. Er ging auch auf den zu und wurde wieder angezogen. Dann war er in Ägypten zwischen den Pyramiden und dort war dasselbe. Danach landete er auf einem fremden Planeten. Er sah dort sehr viele Wesen, die sehr klein, süß und dick waren. Eins von denen sagte zu ihm: „Wenn du hier bleiben willst, dann musst du einen schweren Test bestehen.“ Das hat Fisti sehr beängstigt, aber er sagte ja.

Der Alien, der Binbon hieß, brachte Fisti zum Platz der Weisen. Dort lebte ein Riese, der angeblich der klügste von allen war. Der Alien sagte dann zu Fisti: "Du musst den Riesen in Mathematik schlagen." Fisti mag Mathematik und deshalb legten sie auch gleich los. Binbon stellte dann Aufgaben wie 1+2, 1-1, 1+1, 3-1, 3+1, 1+1+1 u.s.w. Fisti löste die Aufgaben schneller als der Riese. Alle Aliens dachten: „Wie kann dieser kleine Junge den großen Riesen besiegen?“ Fisti sagte dann vor sich hin: „Das soll ein schwerer Test gewesen sein? Ich kann da nur lachen!“ Es kam dann ein anderer Alien zu Fisti und sagte zu ihm, dass er überschlau ist. Denn so was ist bei denen nicht normal.

Als am nächsten Tag Fisti in den Dongili (auf Alien Sprache) ging um etwas zu essen, kam der Riese zu ihm und bat ihn um Hilfe: „Würdest du bitte an meiner Stelle weiter machen? Denn es ist mir zu anstrengend.“ Da Fisti Mathematik liebt, sagte er auch gleich ja. Der Riese bedankte sich und wünschte sich, ab sofort Fistis Diener zu sein. Fisti gefällt aber kein Rumkommandieren und deshalb sollte er nur sein Freund sein.

Nach ein paar Tagen merkte Fisti wie anstrengend es tatsächlich ist. Und es machte ihm auch keinen Spaß, wenn man nur gewinnt. Fisti wollte das nicht mehr und deshalb bat er Binbon um Hilfe. Und der wollte das sofort machen. Irgendwann hatte Fisti Heimweh und wollte wieder nachhause. Aber ein sehr, sehr kleiner Alien, der Hinit hieß, hielt ihn davon ab, da er sonst sehr traurig wäre. Hinit mag nämlich Fisti. Um Hinits Gefühle nicht zu verletzen blieb er noch da. Später fiel ihm aber ein, wie er nachhause gehen kann und dabei Hinit nicht im Stich lässt. Fisti fragte den Kleinen einfach, ob er mitkommen will! Der Kleine war sehr froh darüber und sagte, ja. Die beide gingen zum Laserstrahl und genau dann, als die Eltern von der Arbeit kamen und sich fragten, wo Fisti sich schon wieder rumtreibt, landeten die zwei in der Küche. Die Eltern fragten Fisti, von wo er den Alien hat. Fisti sagte: „Von einer anderen Welt, wo ganz viele von denen leben.“ Die Eltern glaubten ihm das natürlich nicht. Fisti merkte, dass hier auf der Erde nur ein paar Stunden vergangen sind, dabei sind auf dem anderen Planeten ein paar Tage vergangen.

Und Fisti wollte danach unbedingt Astronaut werden, nachdem er gesehen hat, wie schön es auf dem anderen Planeten war. Auch wenn ihm das Essen mit Vitaminen nicht schmeckt, isst er es trotzdem, weil er unbedingt andere Planeten suchen und erforschen will.

 

© by Aurel P. 2000

 

 

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