Opas neuer Freund

Von Laura , 8 Jahre

 

 

Es war ein nicht sehr schöner Tag, aber mein Opa Tom fand, man könnte mal etwas erfinden.
Er machte sich ans Werk. Er baute eine riesige Rakete. Mit ihr wollte er zum Mond fliegen. Als er gerade einsteigen wollte, bemerkte er einen unheimlichen großen Schatten, der an den Sternen vorbeizog. Als er sah, dass der Schatten sich langsam runter neigte, lief er voller Furcht in sein Haus. Er blickte ängstlich aus dem Fenster.
Da erblickte er ein UFO in seinem Garten stehen. Im Mondeslicht sah er, wie eine unheimliche Gestalt aus dem UFO kam. Die Gestalt ging auf sein Haus zu. Mein Opa leuchtete mit einer Taschenlampe auf ein kleines schleimiges Etwas mit komischen Händen und Füßen und witzigen Zähnen. Das Etwas klopfte an die Tür. Mein Opa war plötzlich ganz mutig. Er öffnete die Tür und blickte dem seltsamen Wesen direkt in die großen Glupschaugen. Das Ding sagte: „Meeeiiin Freeeuuuund!“

Mein Opa wusste plötzlich, dass die Gestalt ganz nett war. Er fragte sie, wie sie heißt. Die Gestalt antwortete: „Iiiiich heiße Nunu.“  

Mein Opa sagte: „Ich heiße Tom. Tom Kamalau. Schön, dich kennen zu lernen, Nunu. Du hast doch gerade gesagt, ich bin dein Freund.“

Jaaaa!“, erwiderte Nunu.

„Meinetwegen können wir Freunde sein.“, sagte mein Opa daraufhin und fragte Nunu, von welchem Planet er kommt. Nunu antwortete: „Vooooaaaooon deeem Plaaaneeeten Nunua.“

Und dann fragte Nunu, ob mein Opa mit zu seinem Planeten kommen wolle. Mein Opa wollte aber gerne wissen, wo drin sie zum Planeten fliegen würden. Nunu erklärte: „IIiiinn meeeiinem Uuuuufo.“

„Okay“, sagte mein Opa, „dann mal ab zur Startbahn.“ Sie kletterten in das Ufo von Nunu. „Aaaaaallleee Maaann feeesthaaalten.“ Und los ging es zu Nunus Planet Nunua.
Unterwegs begegneten sie vielen anderen komischen Wesen, die in ihren kleinen Ufos vorbeiflogen. Mein Opa fragte: „Wann sind wir denn da, Nunu?“ Nunu antwortete: „Jeeetttzzt!“
Sie blickten auf einen farbenfrohen Planeten. Ganz viele bunte Wesen spazierten auf ihm herum. Nunu flog direkt zu seinem Alienhaus. Er landete und bat meinen Opa auszusteigen. Zuletzt stieg er selber aus.
Mein Opa schaute sich verwundert um. „Schön hast du es hier, Nunu.“, meinte er. Nunu sagte: „Duuuu kaaaannst hiiier leeben.“ „Danke schön“, erwiderte mein Opa, „Ich bleibe gerne bei Dir.“
Dann spazierten sie zu einem Einkaufsladen. Nunu öffnete die Tür. Es gab seltsame Dinge dort drinnen, wie zum Beispiel Schleimpizza oder Würfelpilze. Aber dann sagte Nunu: „Eees schmeeeckt seeehr leeeecker.“ Also probierte mein Opa die Schleimpizza und die Würfelpilze. „Es schmeckt wirklich lecker“, sagte er überrascht. „Daran kann ich mich gut dran gewöhnen.“

Dann schrieb mein Opa einen Brief an seine Familie. Und der Brief ging so:

Meine liebe Frau, meine lieben Kinder,
ich bin mit meinem neuen Freund Nunu auf dem Planeten Nunua. Ihr könnt gerne nachkommen. Hier ist es wunderschön. Nimmt meine erfundene Rakete und fliegt dreißig Stunden geradeaus in den Himmel. Wenn Ihr angekommen seid, fliegt zu einem witzigen Alienhaus. Davor steht ein Ufo mit gelben Sternen und in bunter Schrift steht drauf Nunu. Dann klopft einfach an die Tür. Nunu wird Euch schon aufmachen.
Viele liebe Grüße
Euer Tom & Papa

Und auch noch viele Grüße von Nunu!



Und so lebte die Familie Kamalau mit Nunu glücklich auf dem Planeten Nunua.

 

 

 

 

 

ENDE

 

 

© by Laura, 11.06.2020

 

 

 

 

 

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