Schatten über dem Dorf

Von Sophia M., 8 Jahre

 

 

Es gibt in diesem Buch drei Freunde und einen Hund.

Jerry, Anna, Bill und der Hund heißt Dusty. Dusty gehört Jerry. Sie alle sind abenteuerlustig aber auch mutig, gelenkig und sportlich. Die Kinder lieben Abenteuerbücher und treffen sich oft um sie zu lesen.

An einem Sommertag zieht sich plötzlich ein Schatten über Kalifornien zusammen, dort wo die Kinder leben. Und ausgerechnet zu der Zeit wo Bill vielleicht ausziehen muss, weil seine Eltern die Schulden für ihr Haus nicht bezahlen können. Die vier Freunde fragen sich, wie sie Bill vor seiner Pleite retten können und gleichzeitig den Schatten, der schon bald Oregon erreicht hat, fangen können. Aber: Was hat es mit dem Schatten auf sich? Und schon beginnt ein spannendes Abenteuer...

 

Bill klingelt bei Anna Sturm. Er will ihr erzählen, dass er vielleicht ausziehen muss. Anna öffnet die Tür. „Was ist denn los?“, fragte sie. „Ich muss dir was erzählen“, sagte Bill. Als er bei seiner Freundin im Haus ist sprudelt die Neuigkeit nur so aus ihm heraus. „Wir müssen vielleicht umziehen weil meine Eltern den Pachtvertrag für unser Haus nicht bezahlen können. Jerry hab ich es schon erzählt.“

Anna ist total schockiert. „Und was machen wir jetzt?“

„Keine Ahnung, deswegen frage ich dich ja.“

„Erst mal besprechen wir alles auf der Wildinsel. Morgen um 10:30 Uhr?“, fragte Anna. „Ok!“, sagte Bill.

Die Wildinsel ist eigentlich keine Insel sondern ein Geheimort von den vier Freunden. Am nächsten Morgen treffen sich alle um 10:30 Uhr auf der Wildinsel. „Was sollen wir jetzt machen“?, fragte Jerry.

„Erst mal überlegen wir, was wirklich Sache ist. Vielleicht zieht Bill nur in ein anderes Haus und es ist halb so schlimm.“, sagte Anna.

„Das glaub ich kaum.“, sagte Bill. Plötzlich zieht sich der Himmel ziemlich zu und es fängt an zu regnen.

„Ich glaub ich gehe jetzt mal nach Hause. Treffen wir uns Morgen bei mir um die gleiche Uhrzeit?“, fragte Jerry. „Ok!“, sagten Anna und Bill im Chor. „Ok, dann los. Dusty, bei Fuß!“, und schon war er um die nächste Ecke gebogen.

 

Die nächsten Tage vergehen wie im Flug. Niemand hatte eine Idee. Das Unwetter nimmt kein Ende. Trotz des Unwetters gehen die vier Freunde in den Supermarkt. Als sie wieder heraus gehen weht der Wind sehr stark. Und dann ging alles blitzschnell. Der Wind packte die vier Freunde und schleuderte sie vom Supermarkt weg und vor eine Haustür, die sich öffnete und vor ihnen stand ein alter Mann. Er hatte einen Schnauzbart und eine alte Pfeife im Mund. Als sie den alten Mann erblicken erschrecken alle sehr. Aber als der Mann ihnen freundlich zulächelt beruhigen sie sich schnell.

„Wer seid ihr denn?“, fragte er.

„Ich bin Jerry und das sind Anna, Bill und Dusty.“, stellte Jerry alle vor. „Sehr erfreut. Ich bin Marko. Aber kommt erst mal rein.“, sagte er.

Die Kinder bedanken sich und betreten die Wohnung. Es ist sehr gemütlich bei Marko stellen alle schnell fest. Ein Kamin knistert in einer Ecke und ein alter Schaukelstuhl wippt davor herum. Auf einem kleinen Tischchen liegt ein aufgeschlagenes Buch. Die vier Leseratten wollen sich schon auf das Buch stürzen aber da sagte Marko: „Setzt euch erst mal.“

Sie setzen sich. „Warum verbessert sich das Wetter den nicht?“, fragte Bill sich. „Weil Gasparian hier ist.“ sagte Marko.

„Wer ist Gasparian?“, fragten alle im Chor.

Marko antwortete: „Ich lese euch mal die Stelle in meinem Buch vor.“ Marko geht zu dem kleinen Tisch mit dem Buch. Er beginnt vorzulesen: Gasparian war ein netter, hilfsbereiter Mensch. Eines Tages trieb ein Fluch über Oak Valley und riss Gasparian das Herz aus der Brust. Und dann war er nur noch ein böser Schatten der einen Schatz suchte. Überall wurde Gasparians Herz gesucht aber es war verschwunden.“

„Und wo ist er jetzt?“ fragte Anna.

„Er ist gerade in Oak Valle.“, antwortete Marko. Alle starren Marko an. Seine Geschichte hat ihre Neugier erweckt. Marko wirft einen Blick nach draußen. „Ich glaube der Wind hat sich etwas gelegt. Ihr könnt jetzt nach Hause gehen.“, sagte er.

Etwas enttäuscht gehen die Kinder nach Hause. Sie hätten noch zu gerne selbst in dem alten Buch gelesen.

Am nächsten Morgen fahren alle mit Bills Eltern nach Oregon zu einem Käufer für Bills Haus. Bevor sie gestern nach Hause gegangen waren, hatten sie Marko noch gefragt ob er weiß wo die Karte zum Schatz ist. Und er hatte ihnen eine Karte gegeben wo drauf stand: DREFGRTZHUJKLIOHGNTRUTJRESTUJGORETUJRODUTJGRHÖHLE HTORJZOITDRJI5RTUFJTFJZJGTRFZIR3-GRADTRFHZTRFZTHRZTRZJGZGTGTGGEPÄCKTRTRUTUJRFUTRUTGRFDJZKG

RTFEDXHTGRFHTGZBGHNZGHFTHGFJHKLEIDERGRFTHRDFHGTFGFHZTFHGFHGFTGRTRTGESSEN. Als sie fragten was das ist, hatte er nur gesagt: Schatzkarte. Anna hatte auf der Karte Höhle, 3-Grad, Gepäck, Kleider und Essen erkannt. Er hatte den Kindern auch das Herz von Gasparian gegeben und sie gebeten wenn sie Gasparian  sehen, es ihm in die Brust zu werfen. Die Kinder waren sehr erstaunt gewesen aber sie versprachen es.

 

Jetzt sitzen alle bedrückt im Auto. Als sie in Oregon ankommen, bleibt das Auto stehen und alle steigen aus. Da entdeckt Jerry ein Luxuskaufhaus und zusammen mit Bill und Anna lockt er Bills Eltern in das große Gebäude, damit die Kinder heimlich abhauen können. Doch dann rast Dusty los. Dusty ist nämlich ein sehr kluger Hund. Er erkennt mit seiner Spürnase, dass sie ganz in der Nähe von dem Schatz sind. Schnell rennen sie Dusty nach in eine Höhle hinein und immer weiter.

Endlich bleibt Dusty stehen und Anna machte ihre Taschenlampe an. Sie lässt den Lichtstrahl über die Wände gleiten und entdeckte Höhlenmalereien. „Schaut mal, Höhlenmalereien.“, sagte sie.

„Leuchte mal auf die Karte.“, sagte Jerry.

„Großer Gott wir sind ja noch meilenweit vom Schatz entfernt!“

Anna reißt die Augen auf. „Na dann mal los.“, stöhnte sie. Sie wandern 5 Stunden, 6 Stunden, 9 Stunden.

„Langsam frage ich mich was grad deine Eltern machen?“, fragte Jerry.

„Ich weiß nicht. Aber bestimmt machen sie sich große Sorgen um uns.“ Bill seufzt.

„Aber vielleicht sind sie so sehr in ihren Träumen versunken das sie gar nichts merken.“, sagte Jerry. „Ich guck mal wie weit es noch bis zum Schatz ist. Es kann nicht mehr weit sein, wir laufen ja schon 9 Stunden.“ Anna wirft einen Blick auf die Karte. „Noch 2 Meilen dann sind wir da, also noch 2 Stunden!“, sagte sie. Alle stöhnten.

„Dann müssen wir ja noch ewig laufen. Können wir nicht mal ne kleine Pause machen, ich habe total Hunger.“, sagte Bill.

„Wir laufen jetzt 10 Stunden ohne einen Hinweis.“, sagte Jerry.

Plötzlich duckt Dusty sich und zieht den Schwanz ein und da steht er: Gasparian! Er sieht ziemlich sauer aus.

„Schnell, schmeiß den Stein in seine Brust!“, rief Anna.

„Wo ist die Brust denn?“, rief Jerry.

„Wirf es dahin wo es aus sieht wie ein Kopf und dann darunter, mach schon!“ brüllte Anna vor Aufregung fast. Und dann wirft Jerry. Die Kinder halten den Atem an. Und dann wird es ganz still. Plötzlich umgibt Rauch den Schatten und als er wieder verschwunden ist, steht vor ihnen ein Mann. - Es ist Gasparian. Er blickt sich um und sieht total glücklich aus. „Ich bin wieder normal!“, schrie er. Erst jetzt erblickt er die Kinder. „Danke dass ihr mich befreit habt. Das werde ich euch nie vergessen und ein Schatz ist nicht soviel wert wie eine echte Freundschaft. Ich weiß nicht womit ich euch danken kann.“, sagte er.

„Ich weiß womit du uns danken kannst.“, sagte Jerry. „Indem du uns 50.000 Dollar gibst weil sonst können wir nicht mehr zusammen sein weil Bill sonst wegziehen muss.“

Ok ,ich habe das Geld weil ich früher so reich war. Aber gehen wir erst mal raus?“, fragte Gasparian. „Ok!“, sagten alle im Chor. Als sie wieder draußen sind fallen sich alle in die Arme.

 

Was wird wohl ihr nächstes Abenteuer sein?

 

 

© by Sophia M. 27.07.2017

 

 

 

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